Wir haben uns entschieden, noch in der Nacht auf Dienstag den Hafen zu verlassen. So wollten wir das ruhige Wetter nutzen und den Tag in Rapallo oder Portofino nutzen. Um 22 Uhr machten wir die Leinen los und verabschiedeten uns per Funk beim Hafen.

Langsam erblassten die Lichter von Imperia und wurden abgelöst von denen von Savona. Bei uns herrschte weitgehend Stille. Nur das Rauschen des Wassers unserer Propeller. Darüber lag ein leises BumBumBum-TockelTockelTockel der Diskotheken an Land – mehr als zehn Meilen weit entfernt. Was tun sich die Menschen dort an …
Gegen drei Uhr konnte man Genua erahnen. Nach sechs Uhr kündigte die Sonne den neuen Tag an.

Auf den Massentrubel in Rapallo oder Portofino hatten wir dann doch keine Lust. Deswegen hielten wir uns ein bißchen nördlicher.

Um acht Uhr machten wir an einer Boje vor dem Kloster San Fruttuso fest.

Wir genossen einen gemütlichen Tag mit Schwimmen, Paddeln und Spaziergang an Land.


