Giglio

Giglio ist eine kleine Insel etwa 30 Meilen südöstlich von Elba. Nach sechs Stunden Fahrt fiel unser Anker in der schönen Seno del Campese.

Torre del Campese

Der markante Turm wurde im 17. Jahrhundert zur Verteidigung gegen die nordafrikanischen Sarazenen gebaut. Die Sarazenen kamen über Jahrhunderte an die italienischen Küsten, zerstörten Küstenstädte und töteten die Menschen. Viele wurden auch auf die afrikanischen Sklavenmärkte verschleppt. Mehr zu diesen Türmen kann man hier nachlesen: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sarazenenturm .

Sonnenuntergang zum Abendessen
Nächtlicher Hubschraubereinsatz

Am 1. September unternahmen wir eine kleine Wanderung durch den kleinen Ort und über den Berg südlich vom Strand.

Unser Dinghi beim Turm
Dorfidylle
Steil nach oben
Wir werden kritisch beäugt ..
Wer findet die Silent-Sea?
Himmlische Ruhe
Da arbeitet ja jemand …
… der Imker mit seinen Bienen!
Centrale Termoelectrica ..
… Isola del Giglio.

Beim Abstieg sehen wir das Kraftwerk der Insel Giglio. Wir durften nicht hineinschauen. Ich vermute, dass hier drei große Dieselmotoren ihre Generatoren antreiben. Genauso, wie das auf der Silent-Sea im kleinen funktioniert.

Bevor wir im Wald verschwanden, hatten wir beim Metzger ein gegrilltes Hühnchen bestellt. In der Bar am Strand gegenüber warten wir, bis es ganz fertig ist.

In der Bar am Strand

Tschüss Giglio. Bleib so, wie Du bist!

Der Leuchtturm im Norden

Giglio wurde am 13. Januar 2012 auf einen Schlag weltberühmt. Der verantwortungslose Kapitän Schettino steuerte dort sein riesiges Kreuzfahrtschiff Costa Concordia auf Felsen. Das Schiff sank  teilweise. 32 Menschen verloren ihr Leben. Schettino wurde zu über 16 Jahren Gefängnis verurteilt. Letztes Jahr hat man ihn frei gelassen.

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