Ohne Strom im Strom

Dieser Titel ist nur der Aufmacher. Ganz so schlimm ist es nicht. 😀

Heute morgen war der Wind weitgehend wieder unter 10 Knoten, zwischendurch noch aufgemischt mit kräftigen Böen. Eigentlich war Ruhe für 10 Uhr angesagt, also ließen wir uns Zeit beim klarmachen des Schiffs. Mit starkem Seitenwind macht es keinen Spaß, den Liegeplatz zu verlassen.

Seit Monaten macht uns täglich ein Schutzschalter Ärger. Es fliegt immer dann raus, wenn man das Hochvoltsystem abschaltet. Bisher konnte man ihn aber immer wieder einschalten und Herd, Backofen oder Waschmaschine funktionierten wieder. Bis gestern Abend. Jetzt lässt er sich nicht mehr einschalten.

Betroffen sind leider auch die Kühlung der Batterien und der Wassermacher. Es sind zuviel Geräte ausgefallen. Das Schiff kann zwar etwas langsamer, ohne die Kühlung der Batterien, fahren. Unsere Reise können wir so aber nicht fortsetzen.

In Civitaveccia wollten wir dennoch nicht bleiben. Deren Hafengebühren sind eine Unverschämtheit. Zwar konnte ich den Hafendirektor auf fast die Hälfte seiner „Preisliste“ herunterhandeln. Es war aber immer noch viel mehr, als wir in Imperia zahlten.

So machten wir uns auf zum etwa 30 Meilen entfernten Hafen Porto Romano. Die haben faire Preise.

Nach dem Turm links in den Fluss. Die Fender liegen bereit

Porto Romano liegt im Tiber, etwa eine Meile den Fluss hoch. Ganz entspannt machen wir an der Außenmole fest.

Längsseits am Steg

Hier bleiben wir zwei Nächte. So habe ich morgen einen ganzen Tag um das Problem zu lösen. Schön ist es hier auf jeden Fall. Und gute Einkaufsmöglichkeiten gibt es auch.

Abendstimmung im Tiber

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