Drei Tage am Tiber

Drei Tage lagen wir am Tiber am Porto Romano in Fiumicino. Der Fluss spülte mit leisem Geräusch unsere Rümpfe entlang. Ab und zu kommt eine Schwan-Familie vorbei und fragt nach Essbarem.

Haste mal n‘ Brot

Nach Einbruch der Dunkelheit springen viele grosse Fische aus dem Wasser. Die ganze Atmosphäre am Fluss war eine neue Erfahrung für uns.

Abend am Tiber

Am Donnerstag nahmen wir uns eines der kleinen Autos, die der Hafen zur Miete anbietet. Damit klapperten wir zwei Supermärkte ab um unseren Basisproviant aufzufüllen. Kartoffeln, Zwiebeln, Eier, Wein, Bier etc. Für gutes Fleisch und leckere Wurst sind wir zu dem Metzger gefahren, den uns die Dame im Hafenbüro empfohlen hat.

Mobil an Land

Am Freitag packten wir unsere Klappräder aus und sind über die Brücke nach Ostia geradelt. Das Paket an Claudia und Simon musste zur Post. Es gab ein paar Sachen, die unbedingt an Bord bleiben wollten. Zur Belohnung gab es eine sehr leckere Pinsa in einem netten Restaurant.

Scheinbar passiert nichts
Neue Software, neue Probleme.

Der Samstag war mit harter Arbeit gefüllt. Um neun Uhr, war vereinbart, dass ein Softwareupdate für unser Hochvoltsystem aufgespielt wird. Geplant waren drei Stunden. Am Ende waren es Zwölf. Den ganzen Tag half ich dem Entwickler aus den USA, das ganze wieder zum Laufen zu bringen. Wenn ich nicht vierzig Jahre mit Softwareentwicklung befasst gewesen wäre, hätte ich dafür sicher kein Verständnis aufgebracht. So aber, business as usual.

Diesel für 2,17€

Heute morgen mussten wir weiter. Nach der langen Reise von Spanien hatten wir zwar immer noch die Dieseltanks fast halb voll. Sicher ist sicher, wir haben nachgefüllt.

Mit dem Strom

Danach ging es mit der Strömung über die Sandbarre mit 2m Tiefgang raus auf das gewohnte Meer.

Wir lagen drei Tage in der Sonne. Also waren unsere Batterien rand voll. Die dreißig Meilen zu unserem Ankerplatz vor Anzio sind wir mit 5,5 Knoten rein aus den Batterien gefahren.

Ankern bei Anzio.

Kommentar verfassen