Procida ist eine kleine Insel und liegt nur etwa 10 Meilen von Neapel entfernt. Eigentlich ein schönes, beschauliches Örtchen. Aber am Sonntag kocht das Meer.

Wir hatten eine ganz ruhige Nacht in der Bucht nebenan. Gegen 10Uhr ging es los. Hunderte kleine, mittlere und große Motorboote und Segelboote stürmten auf die Insel zu.

Viel zu schnell fahren viele Motorboote mit an den bereits ankenden Booten vorbei. Dabei machen sie Wellen, die bei allen anderen das Geschirr vom Tisch hauen.

Erst am Abend trauen wir uns von Bord und ertragen so lange das Schauspiel.

Wir lassen uns von einem Taxi-Boat abholen. So müssen wir uns keine Gedanken über einen Platz für unser Beiboot im Hafen machen.

Nach dem Geschaukel über den Tag, tut es gut, den Berg hinauf zu laufen.

Zur Abwechslung gibt es heute mal kein italienisches Essen. Am Kai haben drei junge Frauen ein Steak House aufgemacht und bieten leckere Burger-Kreationen und Rind aus Argentinien an.

Als wir unser Taxi-Boat besteigen kommt mit fröhlichem Geplapper eine italienische Großfamilie mit angelnden Buben dazu, die auch zu ihren Booten wollen.

So wurde es dann doch ein runder Tag auf Procida.

