Am Sonntag, 21. April, fliegen wir nach Ancona und erreichen nach kurzer Bahnfahrt bei einsetzenden Regen die Werft in Pesaro.

Das Schiff steht an Land.

Wir können trotzdem einziehen.

Am Montag geht es los. Der Kran kommt.


Während das Schiff schon in den Gurten hängt werden letzte Arbeiten am Antifouling gemacht.





Das ganze Manöver dauert rund eine Stunde. Dann liegt die Silent-Sea im Wasser. Die nächste Nacht werden wir noch hier bleiben. Am Dienstag wollen wir nochmal nach Fano.
Die kurze Fahrt nach Fano beginnt damit, dass die Ruderanlage nicht funktioniert. Wir können den Kanal nicht verlassen. Schnell schickt uns Silent-Yachts zwei Techniker. Sie stellen fest, dass die Anlage nie richtig entlüftet war und deswegen blockiert. Eine Stunde später ist das behelfsmäßig behoben und wir können los.
In Fano angekommen stellt sich heraus, dass wir am 20. April nicht seeklar waren. Wir machen Alarm bei Silent-Yacht. Es folgen vier Tage heftiges Arbeiten mit teilweise sechs Technikern von Silent an Bord. Bei den elektrischen Arbeiten und bei Software-Themen mache ich selbst mit. Martina versucht, den Haushalt irgendwie in Ordnung zu bringen. Am Mittwoch kommen bereits unsere Gäste, mit denen wir nach Venedig fahren wollen. Mit Mühe schaffen wir es, am späten Freitagabend klar zu sein.

Am nächsten Morgen, es ist Samstag, der 27.04. geben wir in der Kapitänerei die Schlüssel zum Hafen ab und verabschieden uns von den Leuten.
Die Reise von Spanien nach Fano im letzten Jahr war eine lange Strecke unter Zeitdruck. (Siehe Blog vom letzten Jahr). Der Winter in Fano war auch stressig.
Jetzt gleiten wir leise aus dem Hafen und hoffen auf eine ruhigere Saison 2024.
