Budva war unsere letzte Stadt in Montenegro.

Wir lagen südlich des Riffs vor Anker und konnten mit dem Dinghi in die Stadt fahren.

Wikipedia zu Budva:
Budva (kyrillisch Будва, italienisch Budua) ist eine Stadt in der gleichnamigen Gemeinde Montenegros mit ca. 13.000 Einwohnern. Es ist einer der ältesten Orte an der Adria, nach alter Mythologie vor über 2500 Jahren von Kadmos, dem Sohn des griechisch–phönizischen Königs Agenor gegründet. Die Stadt wurde 1979 bei einem Erdbeben fast völlig zerstört, aber originalgetreu wieder aufgebaut. Budva ist heute vor allem ein touristischer Badeort.




Um die Mittagszeit haben wir uns beim Hafenkapitän abgemeldet und er hat unsere Crewliste zur Ausreise abgestempelt. Später sind wir um die vorgelagerte Insel herumgefahren ans Zollkai von Budva. Dort hat uns der Zoll ausklariert und wir hatten die Auflage auf direktem Weg Montenegro zu verlassen.

Nach Shengjin sind es 45 Meilen und wir rechneten mit einer ruhigen Nachtfahrt. Was Wind und Welle anbelangt, war sie das auch. Aber wir bekamen stundenlangen Starkregen. Der Regen und die dicken Wolken machten die Nacht rabenschwarz. Es gab keine Sicht mehr. Der Radar ist bei dieser Situation auch sehr eingeschränkt, weil der dichte Regen fast alle Radarwellen reflektiert. Einzig das AIS zeigte uns zuverlässig einen Frachter und einen Passagierschiff, die unseren Kurs kreuzten.

Die Zieleinfahrt in die Bucht vor Shengjin war dann abenteuerlich. Mit keinen 30m Sicht sind wir langsam zum Strand geschlichen. Um 02:17 haben wir auf 6m Tiefe den Anker gelegt. Feierabend.

Wenige Stunden später, pünktlich um acht. Ich treffe Herrn Froku, den Hafenagenten. Wir hatten ihn 24 Stunden vorher per WhatsApp kontaktiert und ihm alle Papiere geschickt. Er organisiert das Einklarieren.


Währenddessen gehen wir auf seine Empfehlung in ein gutes und preiswertes Fischrestaurant. Willkommen in Albanien.
