Albanien hat nicht viele Ankerbuchten, wo man sicher und in angenehmer Umgebung eine Nacht oder auch ein paar Tage bleiben kann. Der schönste Ankerplatz ist Porto Palermo.


Die Bucht wird am südlichen Ende durch eine Halbinsel begrenzt, auf der eine Burg aus dem 17. Jahrhundert liegt.

Das Land rund um die Bucht fällt steil ab in das tiefe, klare Wasser.
Die Burg ist gut erhalten und bieten einen interessanten Rundgang.



Der kleine Strand an der Landverbindung ist sehr belebt.


Wir ankern an der Ostseite der Bucht, wo der hohe Berg steil aufteigt.

Als erfahrene Fahrtensegler wissen wir, was das bedeutet: in der Nacht, wenn die Steine kalt werden, das Meer aber warm bleibt ist hier mit starkem Wind zu rechnen, der vom Berg herabfällt.
Also haben sind wir nicht ganz so nah ans Land und haben auf 25m Tiefe 80m Kette gesteckt. Der Wind kam, unser Anker hielt und so gingen wir irgendwann schlafen.
Zwischen uns und dem Land lag ein Segler aus Italien, der leider nicht so vorsichtig war. Sein Anker hielt nicht und sein Schiff trieb auf uns zu. Bevor er irgend etwas machen konnte, rummste es schon. Er ist mit seiner linken Scheuerleiste voll in unseren Bug gekracht. Dadurch wurde bei uns der Epoxy-Kit aufgeschlagen.


Die Schuldfrage ist klar. Das Schiff kommt aus Palermo und wir werden den nächsten Winter auch auf Sizilien sein. Unsere Werft in Riposto wird einen schönen Auftrag mehr haben. Das finanzielle regelt seine Versicherung. Hoffentlich.
