Nix los am Vesuv

Seit ein paar Tagen gibt es Berichte über starke Erdbeben in der Region um Neapel. Diese Messungen können wir natürlich nicht ignorieren.  Nur, merken tun wir hier davon nichts. Weder Tiere noch Menschen verhalten sich anders, als normal.

Vor Ischia. Auf dem Anker ??!!

In Neapel hat mir mal ein Neapolitaner die Frage gestellt, warum der Cafe in Napoli so klein ist? —  Damit er ihn leer hat, bevor der Vulkan ausbricht! Wie auch immer, die Menschen hier auf Ischia tanzen zur Musik der Band im Restaurant am Ufer.

Fortezza d’Aragon, Ischia

Unsere letzter Bericht war vom Tiber bei Rom. Jetzt sind wir 100 Meilen südlich bei der Insel Ischia in der Nähe von Neapel.

Mit dem Beiboot zur Circe.

In San Felice de Circeo (schönen Gruß an die Gendersprachungebildeten) kamen wir im Gebiet der Saga von Odysseus an. Laut Homer hat die schöne Circe ihn so verzaubert oder becirct, dass er ein ganzes Jahr mit seiner Truppe hier geblieben ist.

San Felipe Circeo

Über Circe können wir nichts sagen. Dass das aber ein Strand sein kann, wo Odysseus und seine Mannen ihre Boote aufs Land in Sicherheit ziehen konnten, ist klar. Wegen des Kilometer langen, ganz flachen Wassers laufen hier niemals große Wellen an Land.

Die nächste Ankerbucht fanden wir auf der kleinen Insel Ponza. Darüber können wir nichts besonderes berichten. Der ganze Ort strömte eine friedliche Stimmung aus.

Dieses Feuerwerk machte ein paar lustige Bilder möglich.

Höhlenmenschen

Das nächste Ziel war Ventotene. Eine winzige Insel. Die Attraktion ist der Hafen, der seit mehr als 2.000 Jahren so existiert.

Ventotene

Foto …

Für die nächsten zwei Nächte werden wir hier bleiben

Woher kommt der Strom?

Wir fahren einen Katamaran, der in jedem Rumpf einen Elektromotor hat. Im diesem Kapitel betrachten wir nur den Antrieb. Den ganzen Haushalt mit seinen vielen Verbrauchern besprechen wir ein anderes mal.

E-Motor bei 5 Knoten Fahrt

Da Elektromotore ein hohes Drehmoment haben, hat die Silent-Sea ziemlich große Propeller, die relativ langsam drehen. Es gibt keine Getriebe. Das ist wunderbar ruhig. Unsere Marschfahrt von ca. 6 Knoten erreichen wir mit 500 Umdrehungen der Propeller je Minute. Das ist sehr langsam. Die Welle dreht nur 8 mal pro Sekunde. Dabei werden je Motor etwa 12kW benötigt. Wir merken uns mal: für eine Stunde fahren brauchen wir 2x12kW×1h = 24kWh.

Bleibt die Frage, woher bekommen die Motore ihren Strom? So herum gesehen, lässt sich das leicht beantworten: Der Strom kommt aus der Batterie. So einfach ist es. Das Dumme ist nur, dass Batterien geladen werden müssen.

Zwei Bänke mit je 14 Akkus je max. 28V und 200Ah

Für den Antrieb haben wir Batterien mit einer gesamten Kapazität von 140kWh. Wenn die voll wären, könnte man damit theoretisch 140kWh/24kW =5,8 Stunden fahren. Die Batterien sind also  nach 5 Stunden leer.

Bleibt die Frage, wie werden die Batterien geladen? Jetzt wird es komplizierter.

Wir haben drei Stromquellen mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit:

– Solarzellen, max 10kW

– Dieselgenerator, max 60kW

– Landstrom, max 6 kW

Den Landstrom haben wir fast noch nie benutzt. Wir sind ein Fahrtenschiff mit eher langen Tagesdistanzen. Dafür ist der Landstrom wenig hilfreich. Wenn das Schiff im Hafen ist, ist es durch die Solarzellen autark.

Die Solarzellen liefern konstant Strom in die Batterie. Allerdings deutlich weniger, als der Antrieb braucht. Sie verlangsamen also nur die Entladung der Batterie. Nachts  liefern sie gar nichts. Die 10kW Solarertrag sind auch nur ein theoretischer Wert, der nur bei extrem guten Verhältnissen erreicht werden kann. In der Praxis kann man bestenfalls mit der Hälfte rechnen.

Wenn das Schiff eine lange Strecke fahren soll, muss also immer wieder der Generator gestartet werden. Der lädt dann die Batterie auf und liefert gleichzeitig Strom für die Fahrt.

Ein Volvo D3 mit Generator liefert 60kW

Der Energiebedarf wird natürlich auch von Gegen- oder Rückenwind, Wellen und Strömung beeinflusst.

In der Praxis können wir sagen, dass wir etwa pro vier Fahrstunden etwa eine Generatorstunde brauchen. Dies gilt für „unendlich“ lange Fahrt und 5 Knoten Geschwindigkeit.

Ankern vor Ventotene, einem alten Hafen der Römer

Wenn man nicht auf Langfahrt ist, sondern einfach nur vor Anker liegt und mal ein paar Meilen weiter zieht, sieht das ganz anders aus. Das geht alles aus Solarstrom. Der Haushalt mit Herd, Spülmaschine, Waschmaschine und all den anderen Verbrauchern wird komplett versorgt. Und für die nächsten 10 Meilen ist immer noch Strom da.

Frieden am Ankerplatz

Drei Tage am Tiber

Drei Tage lagen wir am Tiber am Porto Romano in Fiumicino. Der Fluss spülte mit leisem Geräusch unsere Rümpfe entlang. Ab und zu kommt eine Schwan-Familie vorbei und fragt nach Essbarem.

Haste mal n‘ Brot

Nach Einbruch der Dunkelheit springen viele grosse Fische aus dem Wasser. Die ganze Atmosphäre am Fluss war eine neue Erfahrung für uns.

Abend am Tiber

Am Donnerstag nahmen wir uns eines der kleinen Autos, die der Hafen zur Miete anbietet. Damit klapperten wir zwei Supermärkte ab um unseren Basisproviant aufzufüllen. Kartoffeln, Zwiebeln, Eier, Wein, Bier etc. Für gutes Fleisch und leckere Wurst sind wir zu dem Metzger gefahren, den uns die Dame im Hafenbüro empfohlen hat.

Mobil an Land

Am Freitag packten wir unsere Klappräder aus und sind über die Brücke nach Ostia geradelt. Das Paket an Claudia und Simon musste zur Post. Es gab ein paar Sachen, die unbedingt an Bord bleiben wollten. Zur Belohnung gab es eine sehr leckere Pinsa in einem netten Restaurant.

Scheinbar passiert nichts
Neue Software, neue Probleme.

Der Samstag war mit harter Arbeit gefüllt. Um neun Uhr, war vereinbart, dass ein Softwareupdate für unser Hochvoltsystem aufgespielt wird. Geplant waren drei Stunden. Am Ende waren es Zwölf. Den ganzen Tag half ich dem Entwickler aus den USA, das ganze wieder zum Laufen zu bringen. Wenn ich nicht vierzig Jahre mit Softwareentwicklung befasst gewesen wäre, hätte ich dafür sicher kein Verständnis aufgebracht. So aber, business as usual.

Diesel für 2,17€

Heute morgen mussten wir weiter. Nach der langen Reise von Spanien hatten wir zwar immer noch die Dieseltanks fast halb voll. Sicher ist sicher, wir haben nachgefüllt.

Mit dem Strom

Danach ging es mit der Strömung über die Sandbarre mit 2m Tiefgang raus auf das gewohnte Meer.

Wir lagen drei Tage in der Sonne. Also waren unsere Batterien rand voll. Die dreißig Meilen zu unserem Ankerplatz vor Anzio sind wir mit 5,5 Knoten rein aus den Batterien gefahren.

Ankern bei Anzio.

Ohne Strom im Strom

Dieser Titel ist nur der Aufmacher. Ganz so schlimm ist es nicht. 😀

Heute morgen war der Wind weitgehend wieder unter 10 Knoten, zwischendurch noch aufgemischt mit kräftigen Böen. Eigentlich war Ruhe für 10 Uhr angesagt, also ließen wir uns Zeit beim klarmachen des Schiffs. Mit starkem Seitenwind macht es keinen Spaß, den Liegeplatz zu verlassen.

Seit Monaten macht uns täglich ein Schutzschalter Ärger. Es fliegt immer dann raus, wenn man das Hochvoltsystem abschaltet. Bisher konnte man ihn aber immer wieder einschalten und Herd, Backofen oder Waschmaschine funktionierten wieder. Bis gestern Abend. Jetzt lässt er sich nicht mehr einschalten.

Betroffen sind leider auch die Kühlung der Batterien und der Wassermacher. Es sind zuviel Geräte ausgefallen. Das Schiff kann zwar etwas langsamer, ohne die Kühlung der Batterien, fahren. Unsere Reise können wir so aber nicht fortsetzen.

In Civitaveccia wollten wir dennoch nicht bleiben. Deren Hafengebühren sind eine Unverschämtheit. Zwar konnte ich den Hafendirektor auf fast die Hälfte seiner „Preisliste“ herunterhandeln. Es war aber immer noch viel mehr, als wir in Imperia zahlten.

So machten wir uns auf zum etwa 30 Meilen entfernten Hafen Porto Romano. Die haben faire Preise.

Nach dem Turm links in den Fluss. Die Fender liegen bereit

Porto Romano liegt im Tiber, etwa eine Meile den Fluss hoch. Ganz entspannt machen wir an der Außenmole fest.

Längsseits am Steg

Hier bleiben wir zwei Nächte. So habe ich morgen einen ganzen Tag um das Problem zu lösen. Schön ist es hier auf jeden Fall. Und gute Einkaufsmöglichkeiten gibt es auch.

Abendstimmung im Tiber

Stopp in Civitaveccia

Die Wettervorhersage versprach mal wieder kräftigen Wind. Vernünftige Plätze zum Ankern gibt es an dieser Küste keine. Also haben wir uns am Sonntag in die Marina von Civitaveccia verkrochen.

Sicher im Hafen

Am Montag früh begann der Sturm. Unsere Instrumente zeigten Windgeschwindigkeiten über 30 Knoten.

Wir nutzen die Gelegenheit und fahren mit dem Bus in die alte Stadt, deren Hafen schon seit der Antike als Kriegs-, Fischerei- und Handelshafen dient.

Fortezza Michelangelo

Heute ist der Hafen groß ausgebaut, um Platz für die Kreuzfahrer zu geben, deren Gäste von hier aus Rom besuchen.

Fischer arbeiten an ihren Netzen

Seit mindestens 2.500 Jahren wird hier gebaut, umgebaut und abgerissen. An manchen Stellen stehen Gebäude mit 1.500 Jahren Altersunterschied aneinander.

Seit 2000 Jahren im Umbau
Das Theater
Kathedrale S. Francesco d‘ Assisi

So ein Rundgang muss natürlich mit einem guten Vino Rosato abschließen.

Ansonsten ist Civitaveccia eine moderne Stadt in der Umland es auch einiges an Industrie gibt.

Giglio

Giglio ist eine kleine Insel etwa 30 Meilen südöstlich von Elba. Nach sechs Stunden Fahrt fiel unser Anker in der schönen Seno del Campese.

Torre del Campese

Der markante Turm wurde im 17. Jahrhundert zur Verteidigung gegen die nordafrikanischen Sarazenen gebaut. Die Sarazenen kamen über Jahrhunderte an die italienischen Küsten, zerstörten Küstenstädte und töteten die Menschen. Viele wurden auch auf die afrikanischen Sklavenmärkte verschleppt. Mehr zu diesen Türmen kann man hier nachlesen: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sarazenenturm .

Sonnenuntergang zum Abendessen
Nächtlicher Hubschraubereinsatz

Am 1. September unternahmen wir eine kleine Wanderung durch den kleinen Ort und über den Berg südlich vom Strand.

Unser Dinghi beim Turm
Dorfidylle
Steil nach oben
Wir werden kritisch beäugt ..
Wer findet die Silent-Sea?
Himmlische Ruhe
Da arbeitet ja jemand …
… der Imker mit seinen Bienen!
Centrale Termoelectrica ..
… Isola del Giglio.

Beim Abstieg sehen wir das Kraftwerk der Insel Giglio. Wir durften nicht hineinschauen. Ich vermute, dass hier drei große Dieselmotoren ihre Generatoren antreiben. Genauso, wie das auf der Silent-Sea im kleinen funktioniert.

Bevor wir im Wald verschwanden, hatten wir beim Metzger ein gegrilltes Hühnchen bestellt. In der Bar am Strand gegenüber warten wir, bis es ganz fertig ist.

In der Bar am Strand

Tschüss Giglio. Bleib so, wie Du bist!

Der Leuchtturm im Norden

Giglio wurde am 13. Januar 2012 auf einen Schlag weltberühmt. Der verantwortungslose Kapitän Schettino steuerte dort sein riesiges Kreuzfahrtschiff Costa Concordia auf Felsen. Das Schiff sank  teilweise. 32 Menschen verloren ihr Leben. Schettino wurde zu über 16 Jahren Gefängnis verurteilt. Letztes Jahr hat man ihn frei gelassen.

Letzter Tag auf Elba

Vier Nächte genossen wir den Schutz vor heftigem Wetter in der Bucht von Portoferraio. Heute Morgen war der Regen abgezogen und der Wind ganz abgeflaut. Also sind wir die 12 Meilen um die Ecke nach Porto Azzurro gefahren.

Da ab jetzt ruhiges Wetter zu erwarten ist, legten wir bei ca. 9m Wassertiefe nur 30m Kette. Mit beiden Motoren im Rückwärtsgang haben wir den Anker tief im Sand eingegraben – der hält wie einbetoniert.

Einige Haushaltsarbeiten hielten uns noch ab, aber dann konnten wir unseren kleinen Landgang antreten.

Ein Steg nur für die Beibote

Die erste Überraschung war, dass es einen schönen Steg gibt, der nur für die Beiboote der Ankerlieger reserviert ist. Das sieht man sehr selten.

Mittagsruhe
Laden zu, Restaurants zu.

Um 15:30 ist Elba in Mittagsruhe. So schlenderten wir durch das schlafende Städtchen.

Mit der Waage kann man den Esserfolg direkt am Restaurant messen.
Eine gar nicht feige Feige an der Wand bei der Töpferei.
Am Kai des Hafens stehen einige Skulpturen.
Lebendig oder Stein?
Nicht mein Pferd

Zurück zur Silent-Sea
Abendstimmung am Ankerplatz

Mayday mayday Hund über Bord

Friedlich vor Anker in der Bucht von Portoferraio. Plötzlich ein schriller Funkspruch von der auslaufenden Fähre: im Wasser ist ein kleiner weisser Hund gesichtet worden!

Mit einem Mal wird es ganz geschäftig um uns. Menschen strömen auf die Decks, Ferngläser vor den Augen, Beiboote werden gestartet und rauschen Richtung Kanal, über Funk die Fragen nach RasseGrösseGewicht, als wäre diese Info für die Rettung des Tieres von Wichtigkeit, alles nimmt Anteil an diesem dramatischen Vorfall.

Die „Undermark“ meldet sich mehrfach. Hat sie den Hund verloren oder gefunden? Ich verstehe es leider nicht, die Funkverbindung ist brüchig.

Aber endlich Entwarnung mit den ersehnten Worten: meno male, meno male, ein Glück, ein Glück!

Ein erleichtertes Aufatmen geht durch die Ankerbucht. Alle hatten den Hund verloren und alle haben ihn wiedergefunden!

Ein Gastbeitrag von unserer Mitreisenden Claudia Amba Urbach.

Sicher auf Elba

Über das ganze Mittelmeer weht ein heftiger Mistral. Das Bild zeigt, wie er vor allem bei Marseille aus dem Rhonetal heraus bläst. Vor Sizilien, aber auch Rom oder Neapel sorgt er für große Wellen.

Uns auf Elba trifft nur ein leichter Ausläufer, der nördlich von Korsika auf Elba zu läuft. Von vielen Korsika-Törns wissen wir, dass es auch dort jetzt sehr ungemütlich ist.

Einfahrt bei Portoferraio

Wir haben diese Wetterlage kommen sehen und haben rechtzeitig die Bucht von Portoferraio auf Elba angesteuert. Hier liegen wir absolut sicher vor Anker. Die Stadt bietet alles, was man so braucht.

Regenschauer

Es sind nun fast drei Wochen, seit wir in Spanien aufgebrochen sind. Wir hatten allermeistens ideales Wetter und Temperaturen um die dreißig Grad. Die sanfte Abkühlung auf 20° tut gut. Und im 25° warmen Wasser kann man trotzdem schwimmen.

Noch sitzt Claudia im trockenen.

Morgen werden sich Wind und Meer beruhigt haben und wir fahren weiter nach Süden.

Gianna tutta panna

Im kleinen Hafen von Populonia erhalten wir eine kleine Einführung in gelebte Lebensweisheit.

Hinter uns nähert sich unter fetziger Beschallung eine kleine weisse Ape, sie stoppt vor uns und heraus tanzt eine pittoreske, strahlende, farbenreiche Erscheinung.

Die Ape mit Gianna tutta panna

Sie öffnet die Heckklappe und unter freudigem Geschnatter mit den Herbeieilenden beginnt sie, ihre herausgezauberten Köstlichkeiten zu verteilen. Das ist die Begegnung mit „Gianna tutta panna“, „Gianna ganz aus Sahne“, und sie hätte keinen besseren Namen für ihr Gewerke finden können.

Gianna und Simon

2020, als alle unter Corona schwitzten, beschloss sie. ihrem Herzensruf zu folgen. Sie beendete ihre 20 Jahre lang brav ausgeführte Arbeit in der Modebranche, nähte sich ein flottes Kleid im Stile der 50’er, band sich Haare und Ärmel hoch, investierte ein wenig in die kleine klapprige Ape und eine Eismaschine, entwickelte dieses ach-so-herrliche Logo, feilte sich eine handvoll kurioser Eissorten zurecht und seit dem beglückt sie die Menschen mit ihren Köstlichkeiten und mit ihrem Strahlen.

Sie sagt, Corona ist das Beste, was mir passieren konnte. Ich habe das gefunden, was mein Herz erfreut. Sie reicht uns das Eis. Und obendrauf setzt sie einen wunderschönen Sahnehut und lacht.

Wir sind ganz beseelt. Von der Begegnung und von dem Eis. Danke, Gianna tutta panna.

Ein Gastbeitrag von unserer Mitreisenden Claudia Amba Urbach.