Eine intelligente Frage

Heute zum zweiten Mal in diesem Sommer dieselbe Szene. Wir liegen vor Anker, Buben im Schulalter paddeln ums Schiff und sprechen mich an. Es gibt einen kurzen Dialog: „Hi. I like your boat “ – „thank you“ – „what is your profession?“ – „I am engineer for electronics“ – „Ah, thank you. Nice day!“

Nicht die Frage, was so ein Boot kostet. Mit allem, was dahinter an Gedanken sein mag. Nein sie stellen die Frage, was kann ich tun, um mir irgendwann auch so etwas leisten zu können.

Denkt unsere GenZ auch so?

Altstadt ohne Leute

Gestern waren wir wieder in der Altstadt. Es war ein besonderer Tag.

Die Festung schützt die Stadt und ist von Wasser oder steilen Hängen umgeben
Auf der mächtigen Mauer sind nur Katzen zu sehen.
Die Stadt wirkt „aufgeräumt“

Langsam schlendern wir in die Stadt.

Es gibt viele tiefentspannte Katzen
Wenige Leute sitzen an den Restaurants
Zugbrücke am Südtor.

Was war das Besondere an diesem Tag? Es war kein Kreuzfahrer da.

Ein „Ameisenboot“

Heute ging es wieder los. Um 7 legte der Erste am Kai an. Draußen ankerte schon ein Größerer und spuckte seine Ameisenboote aus.

Um die Mittagszeit lagen drei Kreuzfahrer hier und dazu noch die „Royal Clipper“, ein Nachbau des berühmten Flying-P-Liners „Preussen“.

Seit vielen Jahren sehen wir sie …
Ruhe, noch.

Heute war es sicher wieder grässlich in der Stadt. Die Schiffe spucken ihre Ameisen aus, die sich dann Schulter an Schulter durch die Stadt drücken.

Irgendwie rücksichtslos.

Kleiner Nachtrag: da hinten liegt die „Royal Clipper“. Ihr Vorbild war vor 120 Jahren eines der größten, wirtschaftlich funktionierenden Schiffe der Menschheit. Dahinter ein mittelgroßer Kreuzfahrer.

Bucht von Kotor

Die Bucht ist von hohen Bergen umgeben und bietet Ankerplätze, wie man sie normalerweise nicht hat.

Erster Drohnenflug ums Schiff

Das besondere an den Ankerplätzen ist das ungewohnte Wasser. Von den Bergen kommen Bäche mit klarem, recht kaltem Wasser. Da Süßwasser leichter ist als Salzwasser erlebt man beim Schwimmen, dass das Wasser oben kalt ist und 15cm tiefer wärmer wird.

Die Hälfte des Tages sind wir mit Arbeiten am Schiff oder Buchhaltungen beschäftigt. Ansonsten sind wir an Land und laufen die Berge hoch.

Von Molinj auf 300m Höhe

Nach zwei Tagen in Molinj haben wir nach Kotor verlegt. Bei nur drei Knoten Fahrt sind wir direkt mit der Energie unserer Solarpanels gefahren und haben die Landschaft genossen.

Die Explorer of the Seas läuft ein

Die Explorer of the Seas ist ein Kreuzfahrtriese mit 311m Länge und 49m Breite. 1180 Crew-Mitglieder betreuen bis zu 3100 Gäste. Als sie im Jahr 2000 in Dienst gestellt wurde, war sie eines der größten Schiffe.

In Kotor ankern wir direkt bei der Altstadt.  Also sind wir gleich mal rein, haben eine Kleinigkeit gegessen und schlenderten durch die Stadt.

Bazar

Aus einem unerfindlichen Grund sind wir diese Gasse hochgelaufen und fanden uns am Eingang zur Festung mit Kasse wieder. Ohne zu Überlegen haben wir den Eintritt bezahlt und sind losgeschlappt.

Dass wir uns auf 1350 Stufen mit zusätzlicher Kraxelei eingelassen hatten, begriffen wir dann langsam. Bei 35° im Schatten war das keine Kleinigkeit.

Der zunehmend spektakuläre Ausblick war die Motivation für jede Stufe.

Einmal dachten wir ans Aufgeben. Aber, das wäre das erste Mal in unserem Leben gewesen, dass wir nicht durchhalten. Geht gar nicht!!

Martina dachte über Verliese nach.
Fast da

Der Lohn war dieser grandiose Blick. Und das „geschafft!!! – Gefühl“.

Runter ging es schneller aber dennoch bewusst Knieschonend.

Am Stadtkai liegt noch der Kreuzfahrer und sammelt langsam seine Ameisen ein. Am Abend ist er dann fort.

Nacht. Das Wasser wird ruhig und wir konnten unsere herzhafte Tour nochmal ganz besonders sehen.

Bilder aus Montenegro

Stadtkai von Tivat

In diesem Beitrag erzählen wir nicht viel. Dafür gibt es schöne Bilder.

Nach unserem Spaziergang durch Tivat kommen wir zurück zu unserem Dinghi und sehen, dass wir den Platz dieser kleinen Fähre blockiert hatten. Wir passten genau unter das Deck des Trimarans. Aufgeregt hat sich niemand.

Wir verlegen zu einem ruhigen Platz eine Meile weg von Tivat

Die Bucht von Kotor ist eine Reise wert. In der verzweigten Bucht, die von hohen Bergen umgeben ist, sind uralte Städte.

Bei Molinj haben wir unseren Anker auf 14m Tiefe mit 45m Kette eingegraben. Dann haben wir uns vom Boot eines zauberhaften Restaurant abholen lassen.

Den Fisch haben wir nicht fotografiert

Heute wollten wir uns Perast anschauen und sind mit dem Dinghi die zwei Meilen dorthin gefahren.

Auf halbem Weg begannen wir uns zu Fragen, woher die zunehmenden Wellen kommen.

In Perast war es furchtbar. Dutzende, teils stark motorisierte Taxiboote und kleine Fähren zerwühlten das Wasser und schippern massenhaft Leute herbei und weg. Für uns keine Chance, bei diesen Wellen unser Boot am Kai festzumachen. Also sind wir die zwei Meilen zurück zu unserem ruhigen Ankerplatz.

Unsere „Terrasse“ ist manchmal unaufgeräumt. Dafür hat sie täglich wechselnde Aussicht.

Neben den schönen Bildern: Der größere Teil des Tages wird gebraucht für Bilanzen, Steuererklärungen und TelKos. Auf jeden Fall haben wir einen schönen Arbeitsplatz.

Ausklarieren und Einklarieren

Ein paar Leser haben gefragt, was das ist. Hier eine kurze Erklärung:

Wenn man mit einem Schiff in einem Land ankommt, muss man einklarieren. Das bedeutet, dass man auf direktem Weg den nächstgelegenen Hafen mit einer Zollbehörde anlaufen muss. Dabei ist eine gelbe Flagge zu setzen.

Gelb ist im Flaggenalphabet der Buchstabe Q und stand früher für Quarantäne. Man hat signalisiert, dass man Kranke an Bord hat. Heutzutage ist die Bedeutung umgekehrt. Q sagt, wir sind gesund und bitten um Freigabe zur Einklarierung.

Q Office in Dubrovnik

Beim Ein- und Ausklarieren sind immer drei Behörden eingebunden. Der Hafenmeister, die Grenzpolizei und der Zoll. Im Wesentlichen wird überprüft, ob das Schiff vom Eigner oder einer legitimierten Person geführt wird. Ist es seetüchtig und ist es korrekt versichert? Haben die Schiffsführer ausreichende Qualifikation? (kein Land will sich Schrott aufladen lassen.) Sind zollpflichtige Waren an Bord?  Insbesondere die Personen an Bord mit ihrer Identität werden genau überprüft. Nach dem Einklarieren erhält man ein entsprechendes Dokument mit einer abgestempelten Crewliste.

Ausklarieren muss man, wenn das Schiff das Land verlässt. Hierbei wird überprüft, ob es illegale oder zu verzollende Waren geladen hat. Und es wird gecheckt, ob alle Personen, die eingereist waren, jetzt wieder ausreisen. Darüber erhält man wieder eine gestempelte Crewliste, die man bei der Einreise im nächsten Land vorlegen muss. Ohne die ist eine Einreise nicht möglich.

Das ganze hört sich kompliziert an und ist es manchmal auch. In der Türkei und in Georgien haben wir auch gesehen, dass Führerscheine durch eine dezent eingelgte 50€-Note ersetzt werden können.

Für uns war das Ausklarieren in Dubrovnik eine einfache Angelegenheit. Wir haben vor dem Verlassen der Marina die Port Authority angefunkt und bekamen die Anweisung, vor dem Polizeiboot festzumachen. Da kam sogar ein Marinero und half uns. 15 Minuten später waren wir mit dem Papierkram durch und konnten ausreisen. Sehr professionell.

Bei der Einfahrt nach Montenegro haben wir uns entsprechend verhalten und sind zur Zollstation Zelenika gefahren. Das Festmachen an dem Kai war nicht ganz einfach, ohne das Schiff zu beschädigen.

Die Leute waren freundlich und haben uns zügig abgefertigt. Oberflächlich sah das alles primitiv aus. Hinter ihren Bildschirmen haben sie sicher ein genaues Bild darüber, wer ein- bzw ausreist.

Tivat – wir ankern davor.

Einen Satz kann mich mir an dieser Stelle nicht verkneifen: Ich habe kein Verständnis dafür, dass Frau Merkel und ihre Grünen sowie die deutschen Kirchen der Meinung sind, dass man Grenzen nicht schützen könne. Wir sehen, dass alle zivilisierte Staaten dies tun…

Ein Jahr Sendepause.

Das letzte Jahr war eigentlich ganz schön. Dennoch ist der Blog abgerissen. Es gab einige große Veränderungen, die meine Konzentration brauchten. Das ist jetzt alles  gut bewältigt und wir freuen uns auf die vor uns liegende Reise.

Hier noch ein kurzer Rückblick.

Wir waren 2024 in Venedig und Triest. Auf Krk, in der schönen Marina verbrachte die Silent-Sea ein ganzes Jahr. Natürlich waren wir nicht immer in der Marina. Zusammen mit Freunden unternahmen wir schöne Reisen durch die Inselwelt des nördlichen Kroatien.

Was sagt der schwarze Ball?

Ende Oktober bin ich mit Peter Beer auf seiner Hanse 45 die Croatia 300 mit gesegelt. 300 Meilen über drei Tage und Nächte waren ein Erlebnis. Leider gab es nicht viel Wind und wir haben die Löcher gefunden.

Nach der Regatta sind wir mit dem Elektroauto auf einen tollen Road-Trip gegangen. Von Murter durch Montenegro, durch Albanien nach Griechenland. Wir hatten in Lavrion noch etwas abzuholen. Diese Geschichte erzählen wir ein anderes Mal.

Diese Ladestation östlich von Tirana macht es möglich

An Silvester erlebten wir die heftige und eisige Bora im Winter. Mit über 50kn Windgeschwindigkeit gab es sogar direkt am Steg fliegendes Wasser. Es war so eklig, dass wir nicht einmal ein Bild davon  gemachten haben. Im März war es wieder besser und wir konnten aus dem Wasser.

Wir waren über den Winter drei mal vor Ort und konnten wichtige Wartungen durchführen. Vier Tage stand die Silent-Sea an Land. Das Antifouling wurde erneuert. Das ist ein spezieller Anstrich, der das Anwachsen von Muscheln, Krebsen und Gräsern für ein bis zwei Jahre hemmt. In den nächsten Tagen werde ich mehr zu diesem Thema berichten.

Wir haben die Hydraulik der Ruderanlage neu konzipiert und den Volvo D3 reparieren lassen. Der ist ein Ärgernis: Ein großes Kunststoffteil, das den äusseren Ölfluss beherbergt, verformt sich bei diesem Motortyp alle paar Jahre und der Motor verteilt sein Öl in den Motorraum. Dabei tropft austretendes Öl auf die Lichtmaschine, die das dann um sich schleudert. Das ist eine schöne Sauerei und man fragt sich, wie es sein kann, dass der deutsche Zulieferer Mahle und der größte Motorenhersteller der Welt pso einen Mist produzieren können.

Aufgebockt. Neue Propeller.

Mitte Mai endete unser Vertrag mit der Marina Punat. Unsere Arbeiten waren fast erledigt und wir konnten los. Gemütlich sind wir durch die ganze Kroatische Inselwelt bis Zadar getingelt. Dort stießen Stephanie,  Amelie, Lousa und die Freundin Mila zu uns.

Wer ist die Schönste im ganzen Land ??
Yoga auf dem SUP
Drei Grazien
Mäxle bei Vollmond.

Gemeinsam sind wir nach Dubrovnik gefahren und hatten eine schöne Zeit.

Fünf Wochen waren wir bis Dubrovnik unterwegs und stets darauf bedacht, der allgegenwärtigen kroatischen Abzockerei auszuweichen. Keine Marina, nur einmal eine Boje. Sonst immer am Anker ohne Abzockerei vor Ort. Wobei man festhalten kann, dass der Kroatische Staat der schlimmste Räuber ist. Die staatlichen ACI Marinas sind extrem teuer. Man muss eine Jahreserlaubnis für das Boot kaufen und dazu noch eine Touristtax für jede Person und jeden Tag auf dem Schiff bezahlen.

Die Kroaten haben den Euro seit Anfang 2023. Er war für sie ein TEURO, wie wir das in Deutschland auch erlebt haben. Die Restaurants drehen ab. Für einen Liter billigen Hauswein 36Euro akzeptiert niemand. Die Touristen bleiben fern, Eigner von Schiffen gehen nach Italien.

Von Mitte Juni bis heute lag Silent-Sea in der Marina Frapa, Dubrovnik.

Morgen verlassen wir Kroatien und die EU  und fahren nach Montenegro. Wir sind gespannt.

Ein Liegeplatz im Grünen

Letzter Stop auf der Fahrt nach Venedig war Lido degli Estensi. Die Einfahrt in diese Marina, eine Meile vom Meer entfernt, war etwas Neues für uns.

Dafür lagen wir absolut ruhig und sicher.

Die Ortschaft ist wenig spektakulär. Das Abendessen war gut, aber auch nicht der Knaller. Zurück an Bord hat Bruder Peter dann den Rest vom Whiskey,  den Olaf vor bald zwei Jahren mitbrachte, geleert.

Rimini

Erster Halt auf unserer Fahrt nach Venedig ist Rimini. Die Marina dort ist sehr schön, aber noch im Winterschlaf. Wir hatten einen Liegeplatz angefragt und bestätigt bekommen. Als wir ankamen hat niemand auf unsere Funkrufe gehört. Also machten wir an der Tankstelle fest und füllten vom  Tankautomat Diesel in unseren Tank. Nach einer Stunde kam jemand und wies uns einen Platz zum Festmachen an.

Kunst im Kastell
Mein Bruder Peter mit Karen. Bruder Thomas mit Martina. Und ich.

Wir hatten ein schönes Abendessen mit guter, italienischer Küche. Für Martina und mich war es schön und irgendwie unwirklich zugleich. Wir sind wieder auf Reise.

Nach dem Essen bin ich alleine im Eilschritt durch Rimini zum Schiff zurück. 

Dieses Foto hänge ich jetzt mal hier an. Mal sehen, ob ein Techniker von Silent-Yacht diesen Blog liest und ob er etwas erkennt:

Weiter geht es Richtung Venedig…

Start in die Saison 2024

Am Sonntag, 21. April, fliegen wir nach Ancona und erreichen nach kurzer Bahnfahrt bei einsetzenden Regen die Werft in Pesaro.

Werfthalle in Pesaro

Das Schiff steht an Land.

Wir können trotzdem einziehen.

Am Montag geht es los. Der Kran kommt.

Für den 560t-Kran werden unsere 30t ein leichtes Spiel werden.
Konzentriert steuert der Kranfahrer behutsam das Ungetüm.

Während das Schiff schon in den Gurten hängt werden letzte Arbeiten am Antifouling gemacht.

Die Fernsteuerung zeigt das Gewicht.
Langsam geht es zum Wasser.

Das ganze Manöver dauert rund eine Stunde. Dann liegt die Silent-Sea im Wasser. Die nächste Nacht werden wir noch hier bleiben. Am Dienstag wollen wir nochmal nach Fano.

Die kurze Fahrt nach Fano beginnt damit, dass die Ruderanlage nicht funktioniert. Wir können den Kanal nicht verlassen. Schnell schickt uns Silent-Yachts zwei Techniker. Sie stellen fest, dass die Anlage nie richtig entlüftet war und deswegen blockiert. Eine Stunde später ist das behelfsmäßig behoben und wir können los.

In Fano angekommen stellt sich heraus, dass wir am 20. April nicht seeklar waren. Wir machen Alarm bei Silent-Yacht. Es folgen vier Tage heftiges Arbeiten mit teilweise sechs Technikern von Silent an Bord. Bei den elektrischen Arbeiten und bei Software-Themen mache ich selbst mit.  Martina versucht, den Haushalt irgendwie in Ordnung zu bringen. Am Mittwoch kommen bereits unsere Gäste, mit denen wir nach Venedig fahren wollen. Mit Mühe schaffen wir es, am späten Freitagabend klar zu sein.

Klar für die Saison

Am nächsten Morgen, es ist Samstag, der 27.04. geben wir in der Kapitänerei die Schlüssel zum Hafen ab und verabschieden uns von den Leuten.

Die Reise von Spanien nach Fano im letzten Jahr war eine lange Strecke unter Zeitdruck. (Siehe Blog vom letzten Jahr). Der Winter in Fano war auch stressig.

Jetzt gleiten wir leise aus dem Hafen und hoffen auf eine ruhigere Saison 2024.

Über Winter in Fano

Über den Winter waren wir meistens zuhause in Mannheim. Den Februar verbrachten wir auf der Silent-Sea. Das war auch dringend nötig, weil Silent-Yacht die vereinbarten Arbeiten nur schleppend voranbrachte. Immerhin brachten die Gespräche mit dem neuen CEO von Silent-Yachts gute Ergebnisse und einen strammen Zeitplan und die verbindliche Zusage, dass die Silent-Sea bis zum 20. April seeklar sein wird.

Winter im Hafen.

Das Wetter war winterlich, manchmal aber auch sehr schön. Neben manchen Arbeiten am Schiff und im Homeoffice konnten wir schöne Ausflüge unternehmen.

Gradara. Die Burg.

Nicht weit von Fano ist Gradara. Im Sommer ist es bestimmt völlig überlaufen. Heute gehörte dieses schöne Castell fast nur uns.

Gradara, innerhalb der Mauern.

Innerhalb der Burgmauern, sind die Häuser heute noch bewohnt.

Pesaro ist die Stadt neben Fano. Dort wird Anfang April unser Schiff aus dem Wasser genommen. Uns bleibt nur, Pesaro zu besuchen.

Das gibt’s nur hier.

In Pesaro ist man stolz auf eine besondere Spezialität. Eine deftige Pizza mit Eiern und Mayonnaise.

Zeitgleich mit den deutschen Bauern waren auch die Italienischen am protestieren.
Bis Ende des Jahres lag das Schiff im Fischerhafen.
Ab Januar wieder sicher an unserem Platz in der Marina.

Über den Winter wurden sehr viele Arbeiten gemacht. Große Teile der Elektrik wurden neu gemacht. Das zerbrochene Fenster im Salon wurde erneuert. Das Deck wurde stellenweise erneuert und verfugt sowie viele Dichtungen getauscht. Das wichtigste aber sind die neuen Batterien. Darüber werden wir separat schreiben. Zum guten Schluss brachte Sebastian von Silent-Yachts das Schiff zur Werft in Pesaro, wo das Unterwasserschiff gereinigt und mit neuem Antifouling versehen wird.